Community Building & Digitale Tools: Datenschule beim Bundesverband Deutscher Stiftungen

CC-BY 3.0 DE, Datenschule, Foto: Moritz Neujeffski

Am 28./29. Januar waren wir mit einem Impulsreferat zu Gast beim Bundesverband Deutscher Stiftungen (Arbeitskreis Soziales) in Hamburg. Unter dem Motto „Vernetzt Handeln – Viele Köche an einem Brei oder innovative Fusion Küche?“ diskutierten wir darüber, wie eine kooperative Kultur die Arbeit von Sozialstiftungen in Deutschland stärken kann.


Laut dem Bundesverband Deutscher Stiftungen kooperiert nur etwas mehr als die Hälfte der Stiftungen mit anderen Organisationen. Unter den Förderstiftungen ist es sogar nur ein Viertel. Doch vernetztes Handeln birgt viele Chancen, die es zu ergründen lohnt.

In unserem Impulsreferat “Digitaler Wissenstransfer - Community Building & digitale Tools” berichteten wir aus unserer Projekterfahrung, wie gemeinnützige Organisationen die Chancen der Digitalisierung für eine stärkere Vernetzung mit ihren Zielgruppen und Partnern nutzen können. Wie können digitale Tools und Arbeitsweisen dabei helfen, Communities aufzubauen, zu vernetzen und neue Kooperationsformen zu etablieren?

Wir identifizierten mit den Teilnehmenden drei Bereiche, in denen sich Stiftungen für digitale Arbeitsweisen Unterstützung und Weiterbildungsangebote wünschen.

  • Communities organisieren & kollaborativ arbeiten:

    Diverse Zielgruppen stärker zu vernetzen und neue Formen der Beteiligung zu fördern, stieß bei den Teilnehmenden auf großen Konsens. Der Wunsch eine aktive Beteiligung langfristig zu erhalten wurde hier auch deutlich. Als Herausforderung nannten die teilnehmenden Stiftungen, mit externen Akteuren kollaborativ Inhalte zu entwickeln.

  • Wirkungsmessung der Kommunikation:

    Einen weiteren Punkt betraf die Einschätzung der eigenen Kommunikation in den sozialen Medien. Kommunizieren wir effektiv? Erreichen wir die richtige Zielgruppe? Die eigene Kommunikation u.a. in den sozialen Medien einschätzen und bewerten zu können, war den Teilnehmenden ebenfalls wichtig.

  • Ehrenamtliche Beteiligung langfristig erhalten:

    In unserer Diskussion stellte sich die Herausforderung, wie sich ehrenamtliche Beteiligung langfristig etablieren lässt. Wichtig sind vor allem Gestaltungsspielräume und Wertschätzung der Engagierten. Digitale Tools können dabei nur ein Hilfsmittel sein.

In unserer Präsentation haben wir die wichtigsten Punkte aus unseren Erfahrungen bei Zusammenarbeit mit einer aktiven, technik-begeisterten Community zusammengefasst. Dort findet ihr auch einige Tools, mit denen wir selbst häufig arbeiten: PDF Präsi


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