Die Datenschule beim Expertenkreis Alumniarbeit des Bundesverband Deutscher Stiftungen

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Stiftungen unterstützen eine Vielzahl von Projekten und Menschen, wie beispielsweise in der Stipendienförderung. Alumni-Programme, in denen sich Ehrenamtliche und Ehemalige organisieren, haben daher einen hohen Stellenwert. Wir haben beim Expertenkreis „Alumniarbeit“ des Bundesverbands Deutscher Stiftungen (BDS) einen Workshop zum Thema „Best Practices in der Alumni Arbeit: Ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch“ durchgeführt. Unser Hauptziel war es, die Expertise der Teilnehmenden zum Thema Alumniarbeit anzuregen und den Austausch untereinander zu fördern. Die Ergebnisse des Workshops haben wir in unserer Dokumentation aufgearbeitet.

Was bedeutet eigentlich Alumniarbeit?

Da Stiftungen in ihren Stipendien, Förderungs- und Bildungsprogrammen Menschen auf unterschiedliche Weise einbinden, sind auch die Alumniprogramme unterschiedlich aufgebaut. Um die vielfältigen Assoziationen mit dem Begriff der Alumniarbeit herauszustellen, bildeten wir Gruppen und baten darum, die Alumniarbeit als Sinnbild zu zeichnen.

"Alumniarbeit" in Bildern

In der Alumniarbeit ist es den Stiftungen besonders wichtig, die zwischenmenschlichen Beziehungen der Ehemaligen zu fördern. Eine Gruppe beschrieb die Rolle der Stiftung im Rahmen der Alumniarbeit als Gärtner, der seine Pflanzen gießt, ihnen aber den Freiraum lässt, in welche Richtung sie wachsen möchten. Eine andere Gruppe unterstrich die Förderung der Vernetzung der Alumni untereinander. Sie betonten dabei auch, wie wichtig es ist, den Alumni eigene Gestaltungsspielräume zu ermöglichen.

Wohlorganisiertes Chaos:

In den Chaos-Interviews befragten sich die Teilnehmenden untereinander zu fünf gezielte n Fragen rund um die Alumniarbeit. Die Ergebnisse und den genauen Ablauf eines Chaosinterviews beschreiben wir in unserer Dokumentation. Auf die Frage, was den typische Alumni in einer jeweiligen Stiftung ausmacht, zeigte sich z.B. die Vielseitigkeit der Stiftungen (International, Deutsch kreativ, ehrenamtlich engagiert, partizipativ). Und während beispielsweise die Frage nach guten Formaten in der Alumniarbeit mit Selbstorganisation beantwortet wurde, waren “Top-down Ansätze” die Antwort auf ineffektive Formate.

Herausforderungen & Lösungen:

Im nächsten Schritt trugen die Teilnehmenden die größten Herausforderungen, die ihnen in der Alumniarbeit begegnet sind, zusammen: Die Bereiche Ressourcen, Zielgruppen, Kommunikationsarbeit der Stiftungsidentifikation und der Strategie & Positionierung der Alumni-Programme innerhalb der Stiftung. Anschließend wurde nach Lösungsansätzen gesucht. Für die Herausforderung Alumni langfristig und aktiv an die Stiftung zu binden wurde z.B. vorgeschlagen, bereits während eines Förderprogramms die Stipendiaten mit dem Alumni-Netzwerk in Kontakt zu bringen.

Link zur Workshop Dokumentation


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